Mit dem Beitritt von 18 neuen Kommunen wächst das Fahrradvermietsystem frelo auf 162 Stationen und 1.200 Fahrräder. Eine davon ist unser Mitglied Bad Krozingen – und die Stadt zeigt, dass Verkehrswende im ländlichen Raum wirklich funktioniert, wenn man ein starkes Netzwerk wie die Klimapartner Südbaden, Umsetzungswille und Tatkraft hat.

Koordiniert, vernetzt, umgesetzt 

Kommunaler Klimaschutz gelingt nur, wenn jemand da ist, der es umsetzt. Im Fall der frelo-Einführung war dies unsere Mitarbeiterin Antonia Schüttler, die Bad Krozingen im Rahmen des Klimaschutz-Sparrings unterstützt. 

Das Ergebnis: An zehn Stationen stehen jetzt 50 Fahrräder bereit. Seit dem Start am 01. März gab es bereits über 800 Ausleihen allein in Bad Krozingen. 

Verkehrswende in Bad Krozingen: Eine Mobilitätsdrehscheibe entsteht 

Der Bahnhof Bad Krozingen ist nicht mehr nur Haltestelle – er wird zur Mobilitätsdrehscheibe. ÖPNV, Frelo-Bikesharing, Carsharing, E-Ladesäulen und wettergeschützte Fahrradgaragen: Wer hier ankommt oder weiterfährt, hat alle Optionen auf einen Blick. Klimafreundliche Mobilität, die im Alltag wirklich funktioniert. 

Oberbürgermeister Volker Kieber, dessen Stadt Mitglied der Klimapartner Südbaden ist, bringt es auf den Punkt: „Das Fahrrad ist aus unserer Lebensrealität nicht mehr wegzudenken. Unser Ziel ist es, das Radfahren so einfach und attraktiv wie möglich zu machen – mit Bikesharing, sicheren Radwegen und Reparaturstationen.“ 

Das Modell dahinter: geteilte Expertise, konkrete Wirkung 

Im Klimaschutz-Sparring teilen sich mehrere Mitgliedskommunen eine Fachkraft – und bekommen so Klimaschutz-Expertise, die sie alleine nicht stemmen könnten. Insgesamt unterstützen wir im Projekt Klimaschutz-Sparring 6 Kommunen mit 3 Fachleuten bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzmaßnahmen, Antonia Schüttler begleitet neben Bad Krozingen auch die Stadt Müllheim i.M. und die Gemeinde Teningen. 

Klimaschutz braucht keine großen Städte. Er braucht Menschen, die umsetzen – und ein Netzwerk, das sie ermöglicht.