Die Klimapartner Südbaden

Gemeinsam Verantwortung übernehmen – echte Stärke durch partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Regionaler Klimaschutz bedeutet Teamarbeit. Er funktioniert nur dann nachhaltig, wenn unterschiedlichste Kompetenzen zusammenwirken – und zwar auf allen Ebenen. Die Kraft des Vereins Klimapartner Südbaden liegt im großen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gremien sowie der zahlreichen Mitglieder.

Gemeinsame Verantwortung, wahre Kraft durch Partnerschaft.

Einzigartig in Südbaden ist sowohl die Zusammensetzung der Vereinsmitglieder als auch die Besetzung der Gremien der Klimapartner Südbaden.

Die gemeinsame Aufgabe „Klimaschutz“ vereint ganz unterschiedliche Akteure, die für die konkrete Umsetzung vor Ort entscheidend sind:

  • Energieversorger und Stadtwerke
  • Technologie- und Effizienzpioniere
  • Vertreter*innen der Kommunal- und Regionalpolitik
  • Traditionelle Familienunternehmen
  • Inkubatoren für Existenzgründungen und unternehmerische Innovationen
  • Sparkassen und Volksbanken
  • Hochschul- und Forschungslandschaft
  • Vertreter*innen von Handwerk, Industrie und Handel

Vorstand

Im Vereinsvorstand entwickeln Landrätinnen und Landräte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, der Energiewirtschaft, der Kammern und der Hochschul- und Forschungslandschaft gemeinsam Strategien und regionale Vorhaben für den ökologischen Umbau der Region.

Auf dem Foto: Die Mitglieder des Vorstands (nicht vollzählig) bei der Mitgliederversammlung der Klimapartner Südbaden am 11. Dezember 2024.

Die Vorstandsmitglieder der Klimapartner Südbaden, fotografiert im Rahmen der Mitgliederversammlung 2024
Klimapartner Team

Team

Im Team der Klimapartner arbeiten Umwelt- und Wirtschaftsingenieure, Marketing- und Kommunikationsprofis, Naturwissenschaftler, Nichtakademiker und Quereinsteiger gemeinsam an der Umsetzung von Klimaschutz- und Effizienzprojekten.

Beirat

Die Arbeit des Vorstandes und des operativen Teams wird von einem beratenden Beirat begleitet. Er unterstützt die strategische (Projekt-)Entwicklung und ist Spiegel der kommunalen Bedürfnisse und Herausforderungen in der Region. Der Beirat fungiert als inhaltlicher Impulsgeber und Ideenlieferant. Er ist ein wichtiger Multiplikator in die Unternehmenslandschaft der Region.

Netzwerk

Das Wissen und die Kompetenz des Vereins speisen sich aus den zahlreichen Vereinsmitgliedern und den Erkenntnissen aus der Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Technologie- und Effizienzpioniere, Kommunen und regionale Unternehmen profitieren vom Austausch und der Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Projekte. Technologieanbieter finden beispielsweise im Netzwerk der Klimapartner Südbaden neue Experimentierräume und Partner für Pilotprojekte. Neue Produktlinien können so in die reale Anwendung überführt werden. Umsetzungswillige Unternehmen können auf einen breiten Erfahrungs- und Wissensschatz zugreifen und Partner, Technologieanbieter und Experten für eigene Projekte finden.

Der Kodex des Klimapartner-Netzwerks

Wir verstehen uns auf allen Ebenen als offenes und gleichberechtigtes Netzwerk, in dem alle Partner ehrlich und respektvoll auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Konkurrenzausgrenzung ist uns ebenso fremd wie die Übervorteilung Einzelner.

Als Team arbeiten wir stets lösungsorientiert sowie wertschätzend und treten für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein. Wir stehen allen Lebensformen und Kulturen unvoreingenommen, vorurteilsfrei und wertfrei gegenüber und verurteilen jede Form von Diskriminierung. Wir begegnen allen Menschen mit Empathie und Respekt. Die Chancengleichheit aller Menschen ist uns ein zentrales Anliegen, ganz gleich, ob sie sich als männlich, weiblich oder divers identifizieren.

Unseren teilweise komplexen Aufgaben begegnen wir mit Demut und Leichtigkeit – wir empfinden es als Privileg, einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen zu können und mit unserer täglichen Arbeit einen Beitrag zur Lösung der Zukunftsprobleme und zum Klimaschutz zu leisten. Bei unserer täglichen Arbeit, der Vergabe von Aufträgen sowie der internen und externen Beschaffung halten wir uns an geltende EU-Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Wir bekennen uns zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung insbesondere zu den im Grundgesetz verankerten Menschenrechten. Rassismus, Diskriminierung und menschenverachtende Ideologien haben in unserem Netzwerk keinen Platz!

ENTWICKLUNG

Der Verein Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V. wurde 2010 gegründet und hat eine bewegte Historie.

Von sechs Gründungsmitgliedern 2010 (Regionalverband Südlicher Oberrhein (heute: Verband Region Südlicher Oberrhein), badenova, E-Werk Mittelbaden, Handwerkskammer Freiburg, Sparkasse Freiburg, Volksbank Freiburg) sind wir auf 138 Mitglieder aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gewachsen.

Über das Regierungspräsidium Freiburg unterstützte auch das Land Baden-Württemberg die Vereinsgründung mit 100.000 EUR finanzieller Starthilfe.

Mit der Vereinsgründung sollte der Verein zu „einem handlungsfähigen und schlagkräftigen Umwelt- und Klimaschutzinstrument der Metropolregion Oberrhein“ (Zitat aus der offiziellen Pressemeldung der Klimapartner) werden.

Zusätzlich zu der finanziellen Unterstützung übernahm die damalige Umweltministerin Tatjana Gönner die Schirmherrschaft des Vereins:

„Der Verein ist eine im ganzen Land bisher beispiellose Initiative, von der wir uns auch positive Ausstrahlung auf andere Regionen in BW erwarten.“ Umweltministerin Tatjana Gönner

Der Gründungsvorstand umfasste im Jahr 2010 insgesamt 6 Personen. Heute setzt er sich aus 16 Personen zusammen, darunter 3 Landrätinnen und Landräte, 3 Vorstände von Energieversorgungsunternehmen der Region, 3 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Kammern, Banken und Industrie.

Zudem blickt der Verein heute stolz auf einen den Vorstand beratenden Beirat, der sich aus insgesamt 11 Personen zusammensetzt, darunter 5 Bürgermeister der Region.

Neben der strategischen Vereinsebene hat sich auch die Geschäftsstelle des Vereins immer weiter professionalisiert.

Von einem hauptamtlichen Geschäftsführer, der bis 2015 als Einzelkämpfer unterwegs war, auf ein Team mit insgesamt 12 Mitarbeiter*innen heute.

Und das Team wächst weiter mit seinen Aufgaben, denn für ein Gelingen der ökologisch nachhaltige Transformation braucht es viele tatkräftige Macher*innen: im zweiten Quartal 2024 kamen 4 neue Mitarbeiter*innen hinzu.

138

Mitglieder aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft

50000000

Euro Fördermittel für die
nachhaltige Entwicklung der Region Südbaden

Die Gremienmitglieder der Klimapartner Südbaden, fotografiert im Rahmen der Mitgliederversammlung 2024

DARAUF SIND WIR STOLZ

Die politische Strahlkraft und inhaltliche Vielfalt der Gremien sind einzigartig in Südbaden.

Die gemeinsame Mission „Klimaschutz“ vereint sehr unterschiedliche Akteure, die für die konkrete Umsetzung vor Ort entscheidend sind: Unterschiedliche Energieversorger erarbeiten und initiieren gemeinsam mit Landrätinnen und Landräten, mit Vertreter*innen der regionalen Wirtschaft, der Handwerks und der Hochschul- und Forschungslandschaft regionale Klimaschutzvorhaben in Südbaden.

Auf dem Foto: Die Mitglieder der Vereinsgremien (nicht vollzählig) zusammen mit Geschäftsführer Dr. Fabian Burggraf bei der Mitgliederversammlung der Klimapartner Südbaden am 11. Dezember 2024.

UNSERE WICHTIGSTEN ERFOLGE

Ohne die Arbeit der Klimapartner wären viele Fördermittel von EU und dem Land Baden-Württemberg nicht in die Region geflossen.

Insgesamt hat der Verein seit Gründung über 20 Projekte im Umfang von insgesamt über 50 Mio. EUR zum Thema Klimaschutz, Energieeffizienz und zur Umsetzung der Energiewende in der Region initiiert.

Bei acht dieser Projekte war der Verein selbst als Koordinator für die erfolgreiche Umsetzjung verantwortlich. Die bekanntesten sind sicherlich KEFF bzw. KEFF+ und aktuell die Trinationale Wasserstoffinitiative 3H2.

RegioWIN – Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit 

Als Lead-Partner der Region Südlicher Oberrhein-Hochrhein ist der Verein zudem Moderator und maßgeblich mitverantwortlich für mittlerweile 2 prämierte regionale Entwicklungskonzepte im RegioWIN Wettbewerb des Landes BW (2014 und 2030). Die Konzepte sind die Basis sind für z.B. das Regionale Innovationszentrum (RIZ) Energiesystemtechnik an der Hochschule Offenburg oder das momentan in der Entstehung befindliche Zentrum Holzbau Schwarzwald, einem landesweiten Innovationszentrum zum Thema Holzbau, in Menzenschwand. 

Ohne das Wirken des Vereins gäbe es kein Innovationszentrum an der Hochschule Offenburg. Und auch die aktuellen RegioWIN-Projekte Zentrum Holzbau Schwarzwald, Weinbau 4.0 oder Zukunft.Raum.Schwarzwald wären ohne die Klimapartner Südbaden nicht zu Stande gekommen.