Stand 10.02.2025
Gibt es ein persönliches Erlebnis oder eine persönliche Erfahrung, das Ihr Interesse und Engagement für den Klimaschutz geweckt hat?
Das ist eher die Summe von Wahrnehmungen und Erfahrungen in den letzten Jahren: Die Schäden an unseren Wäldern durch Trockenheit und Borkenkäfer, was zu einem großflächigen Ausfall der Fichte auf den Südhängen geführt hat. Der Klimawandel ist sichtbar bei uns, auch die Starkregenereignisse haben zugenommen. Und dann ist mir noch etwas Kurioses aufgefallen: die früher vor sich hin serbelnden, keinen Ertrag bringenden Apfel-und Mirabellen-Bäume meiner verstorbenen Großmutter auf 900 m in Bernau im Schwarzwald tragen mittlerweile reichlich Früchte!
Was zeichnet für Sie das Netzwerk der Klimapartner aus? Was ist für Sie das Besondere an den Klimapartnern?
Der Verein Klimapartner Südbaden (KPS) beeindruckt mich besonders durch seine Initiative und die Projekte, die daraus hervorgegangen sind, wie zum Beispiel die REGIO-WIN Leuchtturmprojekte „Zentrum Holzbau Schwarzwald“, „Zukunft.Raum.Schwarzwald“ und „Hydrogen Valley Südbaden“, zu deren Förderkulisse der Landkreis Waldshut gehört. Das wäre ohne die Unterstützung der Klimapartner nicht denkbar gewesen.
Ein wichtiges Merkmal ist die enge Zusammenarbeit und das koordinierte Vorgehen. Das hat bereits zu Erfolgen geführt. Ein Beispiel hierfür ist die 3H2-Initiative, deren Träger die KPS sind. Durch die intensiven Bemühungen von Landkreisen und Energieversorgern wurde der Hochrhein nun Teil des Wasserstoffkernnetzes. Ein großer und wichtiger Fortschritt für unsere Region.
Nicht zuletzt besticht die politische Strahlkraft der KPS sowie die inhaltliche Vielfalt der beteiligten Gremienmitglieder, die in Südbaden einzigartig ist.
Welche Entwicklungen wünschen Sie sich für die Klimapartner und deren Einfluss in der Region?
Ich wünsche mir, dass der Verein Klimapartner Südbaden seine Rolle als zentraler Akteur im regionalen Klimaschutz weiter ausbauen und festigen kann. Dazu braucht es eine gesicherte finanzielle und personelle Ausstattung. Es ist wichtig und herausfordernd zugleich für die KPS, ihre Themen und Angebote in die Fläche zu bringen, um so als wirklich regionaler Akteur über die Stadt Freiburg hinaus zu wirken. Darum ist die Kooperation mit den Vereinsmitgliedern wichtig. Auf die Unterstützung vom Landratsamt können die KPS jedenfalls zählen. Schließlich hoffe ich, dass die politische Strahlkraft der Klimapartner weiter zunehmen. Es braucht dieses Engagement, um die Energiewende voranzubringen und innovative Entwicklungen in der Region zu fördern.
Eine*r von uns
Was wir tun und wer wir sind
Die Menschen hinter den Klimapartnern geben persönliche Einblicke in das, was sie antreibt, sich für den Klimaschutz zu engagieren – Vorstände, Beiräte und Mitarbeitende!
Erfahren Sie, wie viel Leidenschaft in unserer täglichen Arbeit steckt und was die Klimapartner Südbaden so einzigartig macht.
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